Intensity Lab verbindet körperliche Intensität mit kontemplativer Praxis. Physische Empfindung — Temperatur, Druck, Impact — wird zum Gegenstand achtsamer Beobachtung. Nicht als Grenzüberschreitung, sondern als Übungsfeld für Selbsterkenntnis.
Die Neurowissenschaft zeigt: Empfindung ist kein passives Signal, sondern ein aktiver Gehirn-Output — modulierbar durch Aufmerksamkeit, Kontext und Bedeutung. Als Verein machen wir diesen Mechanismus gemeinsam erlebbar: mit klaren Sicherheitsprotokollen, in einem säkularen Rahmen, und mit dem Ziel, das Konzept als Gruppe weiterzuentwickeln.
Du erkundest körperliche Intensität als Achtsamkeitsobjekt. Du empfängst Empfindungen und beobachtest, was in dir geschieht: Reaktionen, Widerstände, Momente von Klarheit. Deine Aufgabe: da sein, spüren, kommunizieren. Deine Erfahrungen fliessen zurück in das, was wir als Gruppe daraus lernen.
Du führst einen Menschen durch körperliche Intensität. Du arbeitest mit Stimme, Präsenz und konkreten Tools — begleitet von einer erfahrenen Regulator:in. Mit zunehmender Erfahrung gestaltest du das Format aktiv mit.
Was passiert, wenn Intensität kommt — und ich nicht weggehe, sondern hinschaue?
Zwei Linien — Sensation und Dynamics — mit jeweils einem Intro- und einem Advanced-Modul. Jede Stufe setzt die vorherige voraus. Die Sensation Line ist die Grundlage: ein strukturiertes Format, das dich befähigt, sicher und bewusst mit Intensität zu arbeiten. Die Dynamics Line ist der Raum danach: hier erforscht und gestaltet die Community gemeinsam weiter — mit mehr Freiheit, mehr Eigenverantwortung, mehr Ko-Kreation.
Grundlagen der Empfindungsarbeit. Body Scan, Sensation Vocabulary, erste Begegnung mit Temperatur und Druck als Achtsamkeitsobjekte.
Vertiefte Empfindungsarbeit. Mehrstufige Reize, längere Sessions, erste eigene Gestaltung. Die Grundlage für den Übergang in die Dynamics Line. Voraussetzung: S1.
Der Einstieg in den gemeinschaftlichen Lab-Raum. Bewusste Dynamik zwischen Führen und Folgen. Stimme, Positionierung, Tempo. Hier beginnt die Gruppe, das Format mitzugestalten. Voraussetzung: S2.
Offener Forschungsraum + Complex Power Exchange. Freie Tool-Wahl, minimale Anleitung, maximale Eigenverantwortung. Die Community entwickelt gemeinsam neue Formate und Fragestellungen. Voraussetzungen: S2 + D1.
Das Konzept integriert fünf wissenschaftliche Rahmenwerke: Moseley & Butlers Schmerzneuroforschung, die Polyvagal-Theorie nach Porges, van der Kolks somatische Integrationsarbeit, Kabat-Zinns MBSR und Damásios Konzept der somatischen Marker.
Sicherheit ist bei Intensity Lab kein Add-on, sondern Grundstruktur. Zwei Prinzipien tragen das gesamte Format:
Jede:r Teilnehmende kann jederzeit die eigene Erfahrung steuern, Intensität anpassen oder stoppen. Ohne Begründung, ohne Verzögerung.
Der gesamte Raum wird durchgehend von ausgebildeten Facilitator:innen gehalten. Niemand ist je unbegleitet.
Intensity Lab ist kein fertiges Produkt. Es ist ein laufendes Forschungsprojekt — organisiert als Verein, weil es uns nicht um Gewinn geht, sondern um gemeinsames Wachstum. Wer die Sensation Line durchlaufen hat, ist eingeladen, das Lab aktiv mitzugestalten: neue Formate vorschlagen, Hypothesen testen, Erkenntnisse teilen. Das ist keine Floskel — es ist die Struktur. Intensity Lab ist als Schweizer Verein gemäss Art. 60 (ZGB) organisiert.
Telegram-Kanal beitretenDie ersten Workshops finden in Zürich statt. Hinterlasse deine Kontaktdaten — wir melden uns, sobald es losgeht.
Danke. Wir melden uns, wenn die nächste Runde startet — und erzählen dir, wie du Teil der Community werden kannst.